Freitag, 27. Februar 2026

Von der Glühlampe zur LED-Lampe

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Die Glühbirne / Die Glühlampe

Glühlampen erzeugen Licht durch das Erhitzen eines dünnen Drahtes (Glühwendel), wobei der Großteil der Energie (etwa 90-95%) als Wärme verloren geht. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass Glühlampen als angenehmer empfunden werden. Sie gelten oft als besonders augenfreundlich, weil sie ein weil sie ein kontinuierliches, natürliches Lichtspektrum ohne Flackern erzeugen. Das Licht wird durchgehend und ohne jegliche Frequenzunterbrechung erzeugt.

Herkömmliche Glühlampen für den allgemeinen Haushaltsgebrauch sind in der EU bereits seit dem 1. September 2012 verboten. In dem 2011 erschienene Dokumentarfilm Bulb Fiction von Christoph Mayr werden die Machenschaften rund um das EU-weite Glühlampenverbot aufgedeckt.

Die Leuchtstofflampe

Die Leuchtstofflampe ist energieeffizienter und langlebiger als die Glühlampe.Nachteile sind Quecksilbergehalt, Flimmern, Aufwärmzeit und kühlere Lichtfarbe. Heute wird sie zunehmend durch LED-Lampen ersetzt. 
 

Die LED

LEDs (Licht emittierende Dioden) erzeugen Licht durch einen Halbleiterprozess und sind weitaus effizienter als Glühbirnen:

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LEDs sparen also einiges an Strom. Doch sind sie wirklich so nachhaltig wie bisher gedacht? Wie umweltfreundlich ist die Alternative zur Glühbirne tatsächlich? 
 
 

 
Allgemeine Empfehlungen 
Tageslicht ist weißes Licht - wie nahe kommt Kunstlicht an Tageslicht heran? Wie gut sind LEDs im Vergleich zu Leuchtstofflampen und Glühbirnen? Wann ist eine Lichtquelle "gut"? Was macht eine gute Energieeffizienz aus? Wann ist das Licht gut, um Farben zu beurteilen?



 

Rund um die Glühbirne...

Das "Centennial Light"

 

Das Centennial Light in einer Feuerwache in Livermore, Kalifornien. Sie leuchtet seit 1901 fast ununterbrochen und hält den Weltrekord als am längsten brennende Glühbirne der Welt. Ihr Erfolg liegt in der handgefertigten Qualität der Shelby Electric Company, einem dicken Kohlefaden und der Tatsache, dass sie kaum ein- und ausgeschaltet wird, was das Material schont. 
 

Phoebuskartell

1924 legte das "Phoebus-Kartell" eine maximale Lebensdauer von 1000 Stunden für Glühbirnen fest - angeblich zum Wohl der Kunden.

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Im französisch-spanischen Dokumentarfilm „Kaufen für die Müllhalde“ werden Hintergründe zum Phoebuskartell vermittelt (ab Minute 6`40). Nach der Erstausstrahlung 2011 im deutschen Fernsehen rückte der Begriff der geplanten Obsoleszenz in den öffentlichen Fokus und wurde breit diskutiert. Der Film, mehrfach preisgekrönt, entstand unter der Regie der deutschen Filmautorin Cossima Dannoritzer. Das zugehörige Buch findest du hier.
 
 
 
 
 
Wenn du deinen spanischs- katalanischprachigen Freunden den Film empfehlen möchtest, findest du ihn auch auf Spanisch und Katalanisch:






Bulb Fiction (Österreich, 2011)

 

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"Bulb Fiction" ist ein Wortspiel, das auf den berühmten Quentin-Tarantino-Film "Pulp Fiction" anspielt. Der 2011 erschienene Dokumentarfilm von Christoph Mayr nutzt das Wortspiel im Titel, um die Machenschaften rund um das EU-weite Glühlampenverbot aufzudecken. Der Film argumentiert, dass hinter der Entscheidung für die quecksilberhaltigen Energiesparlampen nicht nur Umweltschutz steckte, sondern vor allem wirtschaftliche und politische Interessen der Industrie.  

 

Themen des Films sind unter anderem:

  • Geplante Obsoleszenz: Der Film beleuchtet das historische Phoebuskartell von 1925, in dem große Hersteller wie Osram und Philips die Lebensdauer von Glühbirnen absichtlich auf 1.000 Stunden begrenzten, um den Umsatz zu steigern.
  • Quecksilber-Gefahr: Die Dokumentation thematisiert die potenziellen Gesundheitsrisiken durch das Quecksilber in Energiesparlampen, insbesondere bei einem Lampenbruch.
  • Lobbyismus: Der Film kritisiert, wie Lobbyisten Einfluss auf politische Entscheidungen in der EU genommen haben sollen und wie Organisationen wie Greenpeace ihre Positionen änderten.


Die Ewigkeitsglühbirne

Darunter versteht man eine von dem Berliner Erfinder Dieter Binninger entwickelte Glühbirne, die eine Lebensdauer von rund 150.000 Stunden (etwa 17 Jahre) erreichen sollte. Binninger entwickelte diese Lampe ursprünglich für seine bekannte Berlin-Uhr, da die herkömmlichen Birnen durch die Erschütterungen des Verkehrs ständig kaputtgingen. Die Berlin-Uhr (auch Mengenlehreuhr) ist ein ikonisches Wahrzeichen der Stadt, die ursprüglich am Kurfürstendamm stand:
 
Es handelt sich dabei und die weltweit erste Uhr, die die Zeit durch ein System aus farbigen Leuchtfeldern anzeigt.
 
 
Binninger meldete 1979 Patente an, starb jedoch 1991 bei einem Flugzeugabsturz, kurz bevor die Massenproduktion beginnen konnte. 
 

Weitere Informationen dazu: 

  

(Vielfalt C1.1, S. 45) 


Donnerstag, 26. Februar 2026

Lieder zum Thema Licht

Ich gehe mit meiner Laterne ist ein traditionelles Kinderlied zum Laternelaufen, das alljährlich am Martinstag und an anderen Herbsttagen beim Umzug gesungen wird. 

  

 Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

 

 

(Vielfalt C1.1, S. 42-43)

 

Wortschatz - Verben zum Thema Licht

 


Hier findest du einen interessanten Beitrag zum Thema:

 

 

 

Un hier zur Aufgabe 4 (Vielfalt C1.1)



Weitere Informationen findest du auch hier:

 

(Vielfalt C1.1, S. 44, Aufgabe 44)


Dienstag, 24. Februar 2026

Erfindung der Glühbirne

Wer hat die Glühlampe eigentlich erfunden? Thomas Alva Edison ist zwar weithin als Erfinder anerkannt, aber es gab schon vor ihm mehrere Vorläufer. Der Deutsche Heinrich Göbel entwickelte bereits 1854 eine funktionierende Glühlampe, er vergaß allerdings sie zu patentieren. Auch der Brite Joseph Swan konstruierte eine brauchbare Glühlampe, für die er 1878 ein Patent erhielt. Edison verbesserte die Glühlampe und machte sie durch Massenproduktion marktfähig.

  

 


Weitere Informationen dazu findest du auch hier:


 (Vielfalt C1.1, S. 43)

 

Licht - Geschichte der Beleuchtung

Die Geschichte der Beleuchtung - Von der Nutzung des Feuers über die Erfindung der Kerze und der Gasbeleuchtung bis hin zur LED-Technik:

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Während zwischen der Entdeckung des Feuers und den ersten Öllampen noch Jahrtausende vergingen, verkürzten sich die Intervalle zwischen den technologischen Durchbrüchen in der Moderne auf wenige Jahrzehnte. Hier ist die chronologische Übersicht der Zeitspannen, die verdeutlicht, wie massiv sich das Innovationstempo beschleunigt hat:

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Von der Erfindung der Glühbirne bis hin zur LED-Technik:

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Interessante Beiträge dazu findest du hier:


Licht und Dunkelheit im Mittelalter:

 

Weiteres dazu findest du auch hier:

 

(Vielfalt C1.1, S. 43-44) 


Licht und Dunkelheit - Redewendungen

 Licht und Dunkelheit spielen in der bildhaften Sprache bzw. in Redewendungen eine große Rolle.

1) Redewendungen Licht 

 
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Wenn man endlich etwas versteht
  • Jemandem geht ein Licht auf: Man begreift plötzlich einen Zusammenhang.
  • Licht ins Dunkel bringen: Einen unklaren Sachverhalt aufklären oder ein Geheimnis lüften.
Über Intelligenz und Charakter
  • Nicht die hellste Kerze auf der Torte sein: Nicht besonders intelligent sein (eher wenig schmeichelhaft).
  • Sein Licht unter den Scheffel stellen: Die eigenen Leistungen oder Talente aus übertriebener Bescheidenheit verbergen.
  • Ein helles Köpfchen sein: Sehr klug und schnell im Denken sein.
Hoffnung und Wahrheit
  • Licht am Ende des Tunnels sehen: In einer schwierigen Phase zeichnet sich endlich eine Besserung ab.
  • Etwas in ein falsches Licht rücken: Einen Sachverhalt absichtlich so darstellen, dass ein falscher (meist negativer) Eindruck entsteht.
  • Etwas ans Licht bringen: Eine verborgene Wahrheit oder ein Verbrechen aufdecken.
Verhalten und Wirkung
  • Jemandem nicht das Licht in den Augen gönnen: Jemandem gegenüber extrem missgünstig sein.
  • Sich im Glanz eines anderen sonnen: Vom Erfolg oder Ruhm einer anderen Person profitieren wollen.
  • Jemandem das Licht auspusten: (Umgangssprachlich/Derb) Jemanden besiegen oder im extremen Fall töten.
Ein kleiner "Bluff"
  • Mehr Schein als Sein: Etwas sieht nach außen hin toll aus, hat aber keinen echten Wert oder Inhalt.

 

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

2) Redewendungen - Dunkelheit

 

 
Unwissenheit und Verwirrung
  • Im Dunkeln tappen: Keinen blassen Schimmer haben oder bei einer Nachforschung keine Anhaltspunkte finden.
  • Völlig im Düstern sein: Überhaupt nichts über einen bestimmten Sachverhalt wissen.
  • Jemanden im Dunkeln lassen: Jemandem absichtlich Informationen vorenthalten.
Gefahr und das Unheimliche
  • Im Dunkeln ist gut munkeln: In der Anonymität oder Verborgenheit lassen sich besonders gut Pläne schmieden (oder heimliche Liebschaften pflegen).
  • Eine dunkle Gestalt: Jemand, der verdächtig oder zwielichtig wirkt.
  • Dunkle Kanäle: Illegale oder undurchsichtige Wege (z. B. bei Geldgeschäften).
Mut und Überwindung
  • Im Dunkeln pfeifen: Sich Mut zusprechen oder Angst überspielen, wenn man sich eigentlich unsicher fühlt.
  • Licht ins Dunkel bringen: (Das Gegenstück) Endlich Klarheit in eine verwirrende Situation bringen.
Zeitpunkt
  • Bei Nacht und Nebel: Heimlich und unbemerkt verschwinden (meist, um sich einer Verantwortung zu entziehen).
  • Ehe es stockdunkel wird: Eine Warnung, eine Aufgabe zu erledigen, bevor es zu spät ist.
Ein Hauch von Schicksal
  • Ein dunkler Punkt in der Vergangenheit: Ein negatives Ereignis oder ein Fehler in der Lebensgeschichte, den man lieber verbergen möchte.
 
 
(Vielfalt C1.1, S. 42) 

 

Lichtverschmutzung

Über 30% der Bevölkerung können an ihrem Wohnort nachts die Sterne nicht mehr sehen, weil künstliche Beleuchtung den Himmel unnatürlich erhellt. Das Phänomen wird als Lichtverschmutzung bezeichnet. 

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Welchen Einfluss hat Licht auf den menschlichen Körper - und kann uns Lichtverschmutzung sogar krank machen? 

  

 

 

 

 

 

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

(Vielfalt C1.1, S. 42) 

 

Ein Blick aufs Licht

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Was ist Licht?

 


Was ist das Geheimnis des Lichts?

 

 

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

(Vielfalt C1.1, S. 43-44) 

 

Lieder - Licht

Mach dein Licht an von Ich und Ich. Den Text dazu findest du hier:

 

Ich lasse für dich das Licht an von Revolverheld:

 

 

Bei dir ist nocht Licht von Silberstreif:


Dunkelheit von Adel Tawil:

 

(Vielfalt C1.1, S. 43-44) 

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Literatur - Die spürst du nicht von Daniel Glattauer

Daniel Glattauer (* 19. Mai 1960 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller und Journalist, der vor allem durch seine humorvollen und feinsinnigen Romane über moderne Beziehungen bekannt wurde.

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Hier findest du ein Interview mit ihm:

 

 

Die spürst du nicht (2023) ist ein gesellschaftskritischer Roman. Kurz dazu: Die Binders und die Strobl-Marineks gönnen sich einen exklusiven Urlaub in der Toskana. Tochter Sophie Luise, 14, durfte gegen die Langeweile ihre Schulfreundin Aayana mitnehmen, ein Flüchtlingskind aus Somalia. Kaum hat man sich mit Prosecco und Antipasti in Ferienlaune gechillt, kommt es zur Katastrophe.

 

 

 

WORTSCHATZ 

Böschung

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Wasser predigen und Wein trinken 

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Heuchelei

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Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

 (Vielfalt C1.1, S. 32)

 

Im Gegenteil vs. im Gegensatz vs. das Gegenteil von

das Gegenteil von (lo contrario de)

 

 

im Gegenteil (¡Todo lo contrario! Al contrario! ¡Para nada!)

 

 

 im Gegensatz zu (a diferencia de)

 

 

Zusammenfassung 

  

(Vielfalt C1.1, S. 40)


Dienstag, 17. Februar 2026

Generation X, Y, oder Z?

Generation X, Y, Z? Die Einteilung in die verschiedenen Kohorten stammt aus der Soziologie und der Marketingforschung. Anschließend folgt eine Übersicht der unterschiedlichen Generationen:

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Generationen unterscheiden sich oft in ihren Wertvorstellungen, Lebensstilen und Kommunikationsgewohnheiten. Anschließend folgt eine Übersicht dazu, was eine Generation von den Generationen davor unterscheidet.

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Interessante Videobeiträge dazu:

 

 

Weitere Informationen dazu findest du auch hier:

 

 (Vielfalt C1.1, AB S. 66)


Sich jung denken

Die US-amerikanische Psychologin Ellen Langer zeigte Ende der 1970-er Jahre, welchen Einfluss Gefühle auf das Altersempfnden haben.  


Das "Gegen den Uhrzeigersinn"-Experiment (1979) von Ellen Langer

Bei diesem Experiment lebte eine Gruppe älterer Männer eine Woche lang in einem ehemaligen Kloster, das komplett in den Stil der 1950er Jahre zurückversetzt worden war. Sie sprachen über damalige  Ereignisse in der Gegenwart, hörten Musik von damals und trugen Kleidung aus dieser Zeit. Die Ergebnisse waren erstaunlich: 
  • Physische Verbesserung: Die Teilnehmer zeigten Verbesserungen bei der Sehkraft, dem Gehör und der Beweglichkeit der Gelenke.
  • Geistige Fitness: Ihre kognitiven Fähigkeiten und ihr Gedächtnis verbesserten sich messbar.
  • Äußeres Erscheinungsbild: Unabhängige Beobachter bewerteten die Männer am Ende der Woche auf Fotos als deutlich jünger aussehend als zu Beginn.
 
 


Weitere Beiträge zum Thema "sich jung denken" findest du auch hier:

 

 
(Vielfalt C1.1, AB S. 66)